Schwetzinger SWR Festspiele / Nationaltheater Mannheim
Am Anfang der Operngeschichte
Markus Bothe und sein Bühnenbildner Robert Schweer lassen die Geschichte von Monteverdis «L’Orfeo» in einer Gemäldegalerie spielen, fachkundig dirigiert von Jörg Halubek
Albert Gier • 07. Mai 2026
Eigentlich hätte es «Orfeo» am Nationaltheater Mannheim schon 2021 geben sollen. Wegen der Covid-Pandemie wurde die Produktion letztlich ans Ende eines Monteverdi-Zyklus verschoben, zu dem u.a. auch «Il Ritorno d’Ulisse in patria» und «L’Incoronazione di Poppea» gehören. Die Premiere fand jetzt im Rahmen der Schwetzinger Festspiele des SWR im Schlosstheater statt (weitere Aufführungen am selben Ort Anfang Juni).
Der Regisseur Markus Bothe und sein Bühnenbildner Robert Schweer lassen die Geschichte von Orpheus und Eurydike in einer Gemäldegalerie spielen, teils sehr, teils weniger bekannte Bilder sind zu sehen, Botticellis „Primavera“ wird von den Sängern als „lebendes Bild“ nachgestellt. Das Orchester …