Erzgebirgische Theater
Ein großer Spaß
«Mein Freund Bunbury» – im berühmtesten DDR-Musical steht Gundula Natschinski, die Witwe des Komponisten, auf der Bühne und sein jüngster Sohn Lukas Natschinski am Pult
Albert Gier • 10. Februar 2026
In der alten DDR erfreute sich das sogenannte „heitere Musiktheater“ (Operette, Musical, musikalische Komödie…) bemerkenswerter Beliebtheit. Nach der sogenannten „Wende“ 1989 verschwanden diese Stücke plötzlich von den Spielplänen. Das Publikum war verständlicherweise neugierig auf Dinge, die ihnen jahrzehntelang vorenthalten worden waren. Auch, weil die Tendenz oft mit der DDR-Ideologie nicht vereinbar war. Für amerikanische Musicals konnten die DDR-Theater die hohen, in Devisen zu zahlenden Lizenzgebühren nicht aufbringen. In der letzten Zeit gibt es erste Anzeichen für ein neues Interesse am „heiteren Musiktheater“ aus dem Osten. Zu Weihnachten spielte die Komische Oper Berlin «In Fris…