Fragen & Antworten

Wer soll so viele Texte lesen? Und warum dafür zahlen?

15. Januar 2021

Sujet „FAQ“ © Benedikt Kobel

Warum sollen Opernliebhaber:innen für den Inhalt zahlen? 

Weil das die Zukunft von Qualitätsjournalismus ist. Anders lassen sich gute, redaktionell unabhängige Texte nicht finanzieren. Man hört immer wieder von Leser:innen, dass der Journalismus so schlecht geworden sei und immer weniger objektiv agiert, dass man der Presse nichts mehr glauben kann, usw. Es gibt freilich sehr gut gemachte Kundenmagazine, deren Verbreitung wir u.a. mit unserer OPE[R]NTHEK unterstützen - redaktionell unabhängig sind diese aber nur bedingt. Im Prinzip möchten wir einfach wieder zum alten System Der-Leser-zahlt-und-der-Journalismus-liefert zurück. Das ist im Online-Bereich mittlerweile ein Trend, weil die Medienhäuser erkannt haben, dass Online-Werbung zu wenig einbringt.

 

Aber man findet im Internet doch viele kostenlose Artikel.

Es gibt zahlreiche Blogs, darunter einige interessant, aber eben auch einige mit auffallend einseitigen und unfundierten Meinungen. Selbst bei gedruckten Opernmagazinen im Verkauf ist es weitgehend üblich, die Autoren mit einem Taschengeld (Aufwandspauschale) abzuspeisen, und für Rezensionen von Opernvorstellungen gibt es häufig nicht mehr als die Pressekarte. Wir sind der Meinung, dass Information, die im Einkauf nichts oder nur wenig kostet, dazu tendiert, wenig(er) wert zu sein. Die Oper hat unserer Meinung nach einen professionellen wiewohl leicht zugänglichen Journalismus verdient, und den möchten wir liefern.

 

Ihr wollt v.a. im deutschsprachigen Raum möglichst flächendeckend über Opernproduktionen berichten. Wer soll so viele Texte lesen?

Es geht gar nicht darum, alle Texte zu lesen. Der/die Leser:in soll eine Auswahl treffen. Bei uns wird man jedenfalls die Möglichkeit haben, in die Tiefe zu tauchen, wann immer man Lust dazu hat. Opernliebhaber:innen reisen gerne zu unterschiedlichen Häusern - bei uns soll er verlässlich Berichte über die aktuellen Produktionen finden. Auch bleiben "alte" Rezensionen archiviert, was das Angebot zum Schmökern erweitert - auch unterwegs, etwa über ein Smartphone im Zug oder in der Straßenbahn, Außerdem berichten wir laufend über tagesaktuelle Ereignisse - mit uns ist man immer informiert. 

 

Ihr wollt auch längere Reportagen bringen. Solche lese ich aber lieber auf Papier.

Wir planen, ab einer bestimmten Abonnentenanzahl auch ein Printmagazin zu verlegen, in dem längere Texte erscheinen sollen. Ungeachtet dessen haben die User:innen natürlich jederzeit die Möglichkeit, sich unsere Online-Texte daheim auszudrucken.

 

Ich komme nicht zum Lesen. Bei mir daheim stapeln sich ungelesene Bücher und Zeitschriften. 

Sie werden uns ganz bequem unterwegs über Ihr Smartphone lesen können, beispielsweise in der Straßenbahn. Außerdem werden Sie zu einem späteren Zeitpunkt selbst bestimmen können, welche Art von Information Sie über Ihr Handy erreicht. Sobald ein Artikel erscheint, der Ihren individuellen - geografischen und/oder thematischen - Kriterien entspricht, werden Sie dann eine Nachricht erhalten.

 


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